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Um das Jahr 90 n.u.Z. wurde zur Bewachung eines Abschnittes des Limes und eines Durchganges auf dem Taunus-Pass ein Holzkastell errichtet. Ein später erbautes, größeres Kastell wurde bis um 200 n.u.Z. erweitert uns ausgebaut. Zuletzt hatte das eigentliche Kastell eine Wehrmauer, welche die innenliegenden Gebäude aus Stein und Holz umschloss. Vor dem Haupttor befanden sich ein Badehaus, weitere Wohn- und Lagergebäude. Nachdem die Römer (Auxiliartruppen) um 260 n.u.Z. zufolge der Alemannen-Angriffe abgezogen waren, verfielen die Befestigungsanlagen und Gebäude.
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